3 einfache Tipps, wenn man von Katzen Fotos macht

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Wer Katzen hat, macht auch Fotos von ihnen. Aber von Katzen Fotos zu machen ist gar nicht so leicht. Entweder schlafen sie und man kriegt ein komisch verdrehtes Wesen vor die Kamera, oder sie bewegen sich. Plötzlich und schnell. Katzen posieren kaum je so, dass man sie angenehm ablichten kann.

Egal, wo Du Deine Katze fotografieren möchtest: diese 3 Tipps sind immer gültig

Begib Dich auf Augenhöhe Deiner Katze

Jedes Lebewesen kommt am besten dann rüber, wenn man es aus Augenhöhe oder sogar von ein wenig weiter runten fotografiert. Im Falle eines Lebewesens mit ca 30 cm Schulterhöhe heisst das, leg oder knie Dich auf den Boden.

Für diese Fotos lag ich auf den Knien im Gras, die Ellbogen aufgestützt. Nicht extrem bequem aber der Blickwinkel gefällt mir super. Cleo war auf dem Weg zu mir. Wenn eine Katze näher als ca 2 – 3 m zu einem kommt und einen begrüssen will, geht der Schwanz steil nach oben, der dann oft auf dem Foto verloren geht. Wenn Du also in einer solchen Situation die ganze Katze fotografieren möchtest, fotografiere ev. im Hochformat.

Am einfachsten: Mach von schlafenden oder ruhenden Katzen Fotos.

Ich versuche ja oft, von meinen Katzen Fotos im Garten zu machen. Da liege ich dann wortwörtlich auf der Lauer (im Gras) und warte, bis sie richtig sitzen, stehen oder schauen. Es kann ein wenig frustierend sein, wenn sie minutenlang nichts wirklich fotografierwürdiges tun und dann plötzlich aus dem Nichts losrasen oder springen und natürlich habe ich es nicht scharf erwischt. Aber: Katzen liegen oft rum und sehen sehr putzig aus. Wenn sie sich ausruhen, haben sie sogar Zeit, mal in die Kamera zu schauen. Man kann wirklich hübsche Fotos von liegenden Katzen machen. Benutze eine weit offene Blende und eine grosse Brennweite. Dann kommt Dein Fellmoster am besten zur Geltung.

Mach die Katze aufmerksam

Unter Katzen ist direkter längerer Blickkontakt unhöflich. Fixieren ist drohen oder jagen. Also wird Dich Deine Katze, wenn sie Dich mag, nicht lange anschauen, sondern den Blick abwenden oder die Augen zukneifen. Oftmals drehen einem Katzen sogar den Rücken zu. Für einen Fotografen ist die höfliche Katze also nicht gerade hilfreich.

Eine aktive Katze hat zwar die Augen offen, ist aber oft ziemlich schnell unterwegs. Wenn die Katze ruht oder irgendwo sitzt oder liegt, ist sie so schön stationär, dass man sich positionieren und alles einstellen kann. Dann aber schaut sie eben entweder weg oder hat die Augen halb oder ganz geschlossen.

Nimm ein Tuch oder so etwas und wedle vor Deiner Kamera herum, wenn die Katze Dich dann anschaut, schiess ein paar Fotos.