Coole Hundefotos mit dem Smartphone: Tipps und Tricks

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Hundefotos mit dem Smartphone machen: Liam in Aktion

Hundefotos mit dem Handy machen
Die Kamera, die im Alltag fast immer mit dabei ist, ist die Smartphonekamera. Und wenn Du mit Deinem Hund einen schönen Spaziergang machst, schleppst Du selten eine grosse Ausrüstung mit. Auch dadurch, dass die Fotos auf dem Handy sofort leicht zu publizieren sind – auf Facebook, auf Instagram – ist es oft angenehm, einfach schnell mal Hundefotos mit dem Smartphone zu machen. Wenn Du meinen Artikel „die besten Tipps für gute Hundefotos“ gelesen hast: Hier also nun die Fortsetzung.

Damit diese auch ein wenig wirken, gibt es (wie bei den Pferdefotos mit dem Smartphone) ein paar Dinge zu beachten. Die Handykamera mit ihrem Weitwinkelobjektiv macht nahe Sachen grösser, das heisst, gehst Du nah an Deinen Hund heran, kriegt er eine lange Nase. Im Pferde-Smartphone-Artikel habe ich einige Beispiel-Bilder drin. Es gibt da auch Lösungsvorschläge, wie das Pferd am besten fotografiert wird, das gilt für den Hund eigentlich auch: Von der Seite ist gut. Alles, was da über Licht, Position, Kontraste usw steht gilt auch für Hunde.

Und so kriegst Du coole Hundefotos mit dem Smartphone:

  • Begib Dich auf Augenhöhe des Hundes
  • Achte auf ausreichende Belichtung, benutze ev. eine App (wie „Manual“), bei der Du die Iso erhöhen kannst
  • Fotografiere den Hund aus etwas Distanz und / oder von der Seite.
  • Fotografiere von so tief unten wie möglich (siehe Foto oben)
  • Nutze das Weitwinkel und seine Verzerrung als Stilmittel

Hundefotos mit dem Smartphone: Der bewegte Hund

Das Smartphone verfügt auch über eine Serienfoto-Funktion. Beim Iphone ist das, wenn man einfach den Finger auf der Auslöser-Fläche lässt. Dann werden ununterbrochen Fotos aufgenommen, aus denen man nachher die besten auswählen kann.

Da kriegt man auch lustige Fotos vom Hund, der auf einen zurennt, und kann sogar Leckerli-fangen-Fotos machen.

Diese Galerie zeigt alles Bilder aus solchen „Burst“ Aufnahmen. Es hat bei 10 bis 15 Fotos immer 1 bis 5 Fotos dabei, die brauchbar oder sogar wirklich cool sind.

Im Bild oben rechts sieht man sehr gut, wie die Iphone Kamera das Bild verzerrt, die grosse Vorderpfote, die lange Nase – aber es stört hier nicht finde ich, da es dem Foto zusätzliche Dynamik verleiht.

Schnelle Bildbearbeitung mit Apps

Meine beiden liebsten Bildbearbeitungs-Apps sind Snapseed, Pixlr, Afterlight und Enlight. Lustig ist auch die Pip Camera. Beispiele siehst Du unten. Es gibt Bildbearbeitungs-Apps und Foto-Apps wie Sand am Meer. Und man kann damit unheimlich viel machen. Fotografie mit dem Smartphone lebt auch ein wenig davon, da ja die Gestaltungsmittel von Tiefenschärfe (resp. Unschärfe) und Brennweite fehlen.

Ich benutze für meine Handy Fotos einen anderen Stil als für meine Fotos aus der DSLR.

Nachbearbeitung in Lightroom und / oder Photoshop

Man kann auch Handyfotos nachbearbeiten, um Kontraste und Belichtung usw auszugleichen. Am besten geht das, wenn man die Raw Files hat und nicht nur Jpegs. Bei einigen Kameras, z. B „Manual“ oder „Camera Plus“, kann man das einstellen.

Mein Ziel bei diesem Foto war es, vor allem die Silhouetten herauszubringen. Das erste Foto ist ein wenig kontrastreicher, als es aus der Handykamera kam. Das zweite ist ausgeglichener, die Schatten aufgehellt, damit man mehr Details sieht.

Das dritte ist mit einem Lightroom Preset „Schwarzweiss“ bearbeitet und das vierte mit einem namens „Yesteryear“.

Ein Foto, 4 Looks. Und es gäbe ja unzählige mehr…